Für tausende Erstsemester hat in diesen Tagen ein neuer Lebensabschnitt begonnen: In der Regel das erste Mal leben sie am Studienort ihrer Wahl allein, ohne die Hilfe ihrer Eltern, und müssen sich in kurzer Zeit in der neuen Umgebung zurechtfinden. Was anfangs noch wie ein großes Abenteuer klingt, kann spätestens nach den ersten Prüfungen zur starken Belastung werden: Einerseits sind viele Studenten vollkommen auf sich allein gestellt und müssen sich selbst organisieren, zum anderen stehen sie unter permanentem Leistungsdruck – insbesondere in den neuen Bachelor-Studiengängen, die häufig eher ein verkürztes Diplomstudium ohne Abstriche bei Leistungen oder Anspruch sind. Kommen dann auch noch Zukunftsängste hinzu – angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht auszuschließen – sind die Voraussetzungen für einen Burnout gegeben.

Um dem vorzubeugen ist es notwendig, ganz bewusst Erholungspausen einzuschieben und Abstand vom Studium zu gewinnen. Die meisten Hochschulen bieten ein umfangreiches Sportprogramm – perfekt um auf günstige Weise Stress abzubauen und einem Burnout entgegen zu wirken. Häufig stehen auch psychologische Berater an den Hochschulen zur Verfügung: Sie sind erster Ansprechpartner, wenn Probleme überhand nehmen und können mit Rat und Tat helfen.

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