Freitag, 27. August 2010
Als Deutscher nimmt man durchschnittlich 9 g Kochsalz am Tag zu sich. „Das ist zu viel!“ Protestieren einige Ärzte und Forscher. Sie befürchten, dass eine zu hohe Einnahme von Kochsalz den Blutduck steigen lässt.
Aber ist das wirklich der Fall?
Momentan zumindest wird sich bzgl. dieses Themas in Fachkreisen noch heftig gestritten.
Es gibt zwar schon Zahlreiche Studien, die die Wirkung von einer Kochsalzverminderung auf den Blutdruck untersuchen, aber keine von ihnen konnte ein eindeutiges Ergebnis liefern.
Dennoch stützt eine größere Zahl von ihnen die These, dass eine Reduktion des Kochsalzkonsums von 9 auf 6 g, keine nennenswerten Auswirkungen auf den Blutdruck gesunder Menschen hat.
„ Die Blutdruckantwort auf Salz hängt vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren ab,und diese sind von Person zu Person und im Laufe der Zeit auch bei ein und derselben Person verschieden.“ (Prof. Tilmann B. Drueke)
Demnach sind vor allem Ältere, Übergewichtige oder Menschen mit einer hohen Empfindlichkeit gegen Salz, gefährdet.
Das bedeutet aber nicht, dass wenn man zur Risikogruppe gehört, auf Salz vollständig verzichtet werden sollte; Denn zu wenig Salz ist auch wieder schädlich.
Weitere Informationen unter
http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/583/Kochsalzkonsum_und_Hypertonie.pdf