Musikresistente Kinder?

Freitag, 27. August 2010

Musik soll für viele  Kinder nur noch Hintergrundgedudel sein, das dazugehört, und dazu dient, die ständigen Alltagsgeräusche auszublenden. Experten sprechen sogar schon von einer „Hornhaut auf den Ohren“.

Das die Menschen immer resistenter gegen Musik werden, weil sie heutzutage immer präsenter ist, verwundert nicht. Als Bestätigung dieser These kann man auch eine Studie der  technischen Universität Dortmund sehen, die ergeben hat, dass Kinder beim Lernen sehr wohl Musik hören können, ohne dass dies ihre Konzentration negativ beeinflussen würde. Im Gegenteil:

Die Kinder werden bei völliger Stille eher nervös und abgelenkt.

Aber ist das wirklich eine Folge unserer Zeit, oder haben frühere Studien schlicht Fehler gemacht? Denn die Konzentration der Kinder wird nur dann nicht gestört, wenn die gespielte Musik ihnen bekannt und angenehm zu hören ist, ansonsten lenkt sie sehr wohl ab.

Zudem weis jeder, dass Musik Störgeräusche ausblenden kann, und vielleicht wird Stille von den Kindern auch nur deshalb als unangenehmer empfunden, weil sie das Prüfungsbewusstsein steigert.

Man weis es nicht, schließlich hatten frühere Generationen nicht die Möglichkeit sich zu entscheiden, sondern mussten ohne iPod lernen.

Mehrere Informationen zum Thema unter

http://www.zeit.de/2010/34/C-Musikschueler?commentstart=25#comments

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