Sonntag, 29. November 2009
In unserem letzten Eintrag haben wir Sie ja bereits darauf hingewiesen, dass immer mehr Hoteliers besondere Angebote für Singles bereithalten. Aber wussten Sie eigentlich schon, dass auch immer mehr Reiseveranstalter spezielle Singe-Reisen anbieten? Gerade jetzt erfreuen sich beispielsweise Single-Reisen in die Alpen größter Beliebtheit. Sie bieten sich nicht nur für überzeugte und unfreiwillige Singles an – sondern auch für Skihasen unf Pistenkönige, deren Freunde mal wieder keine Zeit für einen Kurzurlaub im Schnee finden.
Single-Reisen sind generell wie jede andere Pauschalreise konzipiert: Sie beinhalten Unterkunft und auf Wunsch Verpflegung und Anfahrt, manche Angebote schließen auch schon Ski-Pass, Lift-Tickets und andere Services und Leistungen im Preis ein. Der Unterschied zu herkömmlichen Reiseangeboten liegt u.a. in den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: Für tolles Aprés-Ski in angenehmer Atmosphäre ist eigentlich immer gesorgt. Viele Anbieter kommen ihren Single-Gästen auch entgegen und bieten nur Single-Zimmer oder sogar Single-Reisetermine an. Wellness-Bereich, tolle Pisten und manchmal auch Freigetränke sorgen für eine angenehme, entspannte Flirt-Atmosphäre, in der der Spaß nicht zu kurz kommt.
Montag, 16. November 2009
Zuallererst sollte der größte Vorteil des Alleinreisenden erwähnt werden: Wer als Single den Urlaub verbringt und auch wirklich alleine unterwegs ist, der muss mit keiner Menschenseele einen Konsens eingehen und kann somit alle Entscheidungen selbst treffen. Natürlich ist dieser Umstand eine schöne Sache, aber der Mensch ist bekanntermaßen ein soziales Wesen und möchte unbedingt in Kontakt mit anderen treten. Somit möchte er beziehungsweise sie in gewissen Maßen diesen Vorteil des Alleinreisenden gegen ein gesellschaftliches Umfeld eintauschen.
Sonntag, 15. November 2009
Deutschland hat die hässlichsten Frauen. Das zumindest behauptet die Online-Partnervermittlung BeautifulPeople.com. Die Agentur, die nach eigenen Angaben nur schöne Menschen aufnimmt, hat seit ihrem Start vor etwa drei Wochen nur jede zehnte deutsche Bewerberin aufgenommen. Direkt dahinter: Die Engländerinnen. Deutsche männliche Bewerber brauchen jetzt gar nicht breit zu grinsen: Nur 15 Prozent von ihnen gelang der Sprung in die Vermittlungskartei. Getoppt werden die deutschen Männer nur von den Engländern, die als die hässlichsten Männer gelten.
Immerhin findet der Betreiber dieser besonderen Partnervermittlung für dieses Ergebnis eine Erklärung: Bei den britischen Männern mangele es besonders daran, dass sie kaum Zeit in ihr Äußeres investierten und dementsprechend ungepflegt wirkten. Den Deutschen rät er: Einfach entspannen, nicht so streng schauen und ab und zu mal lächeln – das macht gleich viel attraktiver.
Montag, 2. November 2009
Wenn gleichgeschlechtliche Paare aus Österreich den Bund fürs Leben schließen wollten, mussten sie bisher in andere Länder wie beispielsweise Deutschland fahren – mit dem Wissen, dass ihre Eheschließung zuhause nicht anerkannt sein würde. Nun aber gibt es gute Nachrichten: Eingetragene Partnerschaften für gleichgeschlechtliche Paare, im Volksmund unter der Bezeichnung Homo-Ehe bekannt, sollen nun auch in Österreich möglich sein. Einer schönen Feier in so romantischen Orten wie Wien oder Salzburg steht nichts mehr im Wege – theoretisch zumindest.
Praktisch ist es so, dass der Entwurf des Justizministeriums unter den Parteien heiß umstritten ist. Während sich die FPÖ klar gegen die Homo-Ehe positioniert und die Grünen eine “weitere Verhöhnung von Lesben und Schwulen” wittern, fordert die SPÖ, dass die Partnerschaften auch auf den Standesämtern geschlossen werden dürfen sollen. Der Entwurf sieht nämlich nur vor, dass das nur in den Bezirkshauptmannschaften bzw. auf dem Magistrat möglich sein soll.
Sonntag, 1. November 2009
Auf die deutschen Arbeitnehmer, aber auch Hausfrauen und -männer kommen harte Zeiten zu: Während die einen um ihren Job bangen und sich fragen, ob sie auch noch im nächsten Jahr in Lohn und Arbeit stehen werden, stressen sich die anderen mit Vorbereitungen zum größten Fest des Jahres und kümmern sich ganz nebenbei um Kinder, Finanzen und Haushalt. So oder so, das Burnout-Risiko steigt in den nächsten Wochen an. Auch weil die Tage immer kürzer, die Sonnenstunden immer geringer werden. Je weniger Sonne bzw. UV-Licht wir abbekommen, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit für Depressionen und Stimmungstiefs, die ebenfalls einen Einfluss auf das Burnout-Risiko haben. Wie also die nächsten Wochen am besten überstehen?
Montag, 26. Oktober 2009
Die Berliner Morgenpost macht derzeit auf ein Buch aufmerksam, das wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten wollen. Verfasserin ist Ingrid Kollak, Professorin an der Alice Salomon Huchschule Berlin. In ihrem Buch “Burnout und Stress – Anerkannte Verfahren zur Selbstpflege in Gesundheitsfachberufen” stellt sie die gängigsten Präventionsverfahren vor.
Prinzipiell ist es natürlich keine Neuigkeit, dass Stress der Hauptfaktor schlechthin für die Entwicklung eines Burnout-Syndroms ist. Wer aufgrund großen Engagements – egal ob beruflich, ehrenamtlich oder privat – von der Diagnose Burnout bedroht ist, sollte sein Stress-Level nach Möglichkeit drastisch senken, um einer Erkrankung zu entgehen. Anerkannte Verfahren, die dazu einen wichtigen Beitrag leisten können, sind Autogenes Training, die Jacobson-Methode, Qigong, Tai Chi und Yoga. In ihrem Buch stellt Ingrid Kollak die einzelnen Methoden ausführlich vor und erklärt auch deren Wirkung und Praxis anschaulich und gut verständlich. Es liefert Hintergrundinformationen und hilft dabei abzuwägen, welche Methode für den Leser in Frage kommen könnte.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Die warnenden Expertenstimmen werden immer lauter: Einer aktuellen Studie zufolge sind es bereits 30 Prozent aller Deutschen, die unter anhaltendem Stress leiden und akut Burnout-gefährdet sind. Betroffen davon sind längst nicht mehr nur Manager: Hausfrauen trifft es ebenso wie Pflegepersonal, Lehrer ebenso wie Schüler. Eine andere aktuelle Studie aus Bayern belegt, dass Schüler in der gymnasialen Oberstufe bereits wenige Wochen nach den großen Sommerferien akute Erschöpfungszustände zeigen, die wohl den neuen Lehrplänen geschuldet sind.
Entsprechend der steigenden Zahl an akut Gefährdeten steigt auch die Anzahl derer, die sich verstärkt für Gesundheitstourismus interessieren. Einige Anbieter haben sich bereits darauf eingestellt und bieten an, sehr gestressten Menschen zu helfen, wieder eine gute Work-Life-Balance zu finden – und zu sich selbst. Ein besonderes Angebot hat Menschel’s Vitalresort in Bad Sobernheim: Hier gibt es gar ein Behandlungsprogramm für Burnout-Gefährdete – inklusive Felkekur, Lehmpackungen und Entschleunigung.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Da pochen Frauen nun schon seit Ewigkeiten auf Emanzipation und Gleichbehandlung und dann das: Einer aktuellen und repräsentativen Umfrage zufolge sieht es immerhin jede vierte Frau nicht gern, wenn sie mehr verdient als ihr Partner. Das zumindest berichtet das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit Sitz in Berlin. Ganze 28 Prozent der befragten Frauen befürchten, dass es negative Auswirkungen auf ihre Beziehung haben oder sie sogar deutlich gefährden würde, wenn ihr Gehaltsscheck größer als seiner ausfällt.
Im Gegensatz zu den Frauen haben Männer dazu eine lockerere Einstellung: Lediglich 10 Prozent halten es für problematisch und denken, es könnte die Partnerschaft bedrohen, wenn die Frau in einer Partnerschaft mehr verdient als der Mann. Etwas mehr, jeder achte Befragte, meint, dass Männer in einer Beziehung die Stärkeren sein sollten. Von den Frauen glaubt das noch jede Fünfte.
Montag, 5. Oktober 2009
Für tausende Erstsemester hat in diesen Tagen ein neuer Lebensabschnitt begonnen: In der Regel das erste Mal leben sie am Studienort ihrer Wahl allein, ohne die Hilfe ihrer Eltern, und müssen sich in kurzer Zeit in der neuen Umgebung zurechtfinden. Was anfangs noch wie ein großes Abenteuer klingt, kann spätestens nach den ersten Prüfungen zur starken Belastung werden: Einerseits sind viele Studenten vollkommen auf sich allein gestellt und müssen sich selbst organisieren, zum anderen stehen sie unter permanentem Leistungsdruck – insbesondere in den neuen Bachelor-Studiengängen, die häufig eher ein verkürztes Diplomstudium ohne Abstriche bei Leistungen oder Anspruch sind. Kommen dann auch noch Zukunftsängste hinzu – angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation nicht auszuschließen – sind die Voraussetzungen für einen Burnout gegeben.
Sonntag, 27. September 2009
Dass Burnout die eigene Gesundheit maßgeblich und meist auch lang anhaltend beeinträchtigt, ist mittlerweile auch vielen Laien bekannt. Allerdings kann ein unerkanntes Burnout-Syndrom auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Leben anderer Menschen haben – beispielsweise wenn Ärzte oder Pflegepersonal unter Burnout leiden.
Dem Ärzteblatt zufolge ist es längst nicht nur Übermüdung, die bei Ärzten zu Überforderung und Fehlentscheidungen führt. Auch lang anhaltender Stress und in der Folge Burnout und Depressionen seien für Behandlungsfehler in Kliniken ursächlich. Dabei bezieht sich das Ärzteblatt auf eine aktuelle Studie des US-amerikansichen Ärzteblattes (JAMA 2009). Obwohl die Studie vorrangig nach Anzeichen von Fatigue wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit fragt, lässt sich aus ihr ableiten, dass das Fehlerrisiko bei Ärzten mit jedem vorhandenen Anzeichen für Burnout steigt. Gepaart mit schichtbedingter Schlaflosigkeit werden aus gut ausgebildeten Fachärzten somit praktisch wandelnde Zeitbomben. In der Konsequenz ist es gerade für Ärzte und Pflegepersonal wichtig, Anzeichen für Burnout ernst zu nehmen und behandeln zu lassen, um nicht das Leben anderer Menschen zu gefährden.