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Dass Burnout die eigene Gesundheit maßgeblich und meist auch lang anhaltend beeinträchtigt, ist mittlerweile auch vielen Laien bekannt. Allerdings kann ein unerkanntes Burnout-Syndrom auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit und das Leben anderer Menschen haben – beispielsweise wenn Ärzte oder Pflegepersonal unter Burnout leiden.

Dem Ärzteblatt zufolge ist es längst nicht nur Übermüdung, die bei Ärzten zu Überforderung und Fehlentscheidungen führt. Auch lang anhaltender Stress und in der Folge Burnout und Depressionen seien für Behandlungsfehler in Kliniken ursächlich. Dabei bezieht sich das Ärzteblatt auf eine aktuelle Studie des US-amerikansichen Ärzteblattes (JAMA 2009). Obwohl die Studie vorrangig nach Anzeichen von Fatigue wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit fragt, lässt sich aus ihr ableiten, dass das Fehlerrisiko bei Ärzten mit jedem vorhandenen Anzeichen für Burnout steigt. Gepaart mit schichtbedingter Schlaflosigkeit werden aus gut ausgebildeten Fachärzten somit praktisch wandelnde Zeitbomben. In der Konsequenz ist es gerade für Ärzte und Pflegepersonal wichtig, Anzeichen für Burnout ernst zu nehmen und behandeln zu lassen, um nicht das Leben anderer Menschen zu gefährden.

Single-Atlas 2009 vorgestellt

Sonntag, 26. Juli 2009

In dieser Woche stellten das Marktforschungsinstitut Innofact AG und die Online-Partneragentur Parship ihren Single-Atlas 2009 vor. Das Besondere daran: Dabei handelt es sich um die erste städterepräsentative Studie zum Thema Singles in Deutschland. Befragt wurden mehr als 2.500 Singles und Nicht-Singles zwischen 18 und 59 Jahren in den Städten Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt/Main. Einbezogen wurde die soziodemografische Struktur jeder Stadt.

Generell fanden die Marktforscher heraus, dass deutsche Singles offenbar Flirtmuffel sind: Lediglich jeder dritte Singles ist auch in Flirtlaune – aber ohne Flirt kein Kennenlernen. Single-Flirt-Hauptstadt Deutschlands ist offenbar Köln: Kölner Singles gehen am liebsten und am häufigsten aus. Aber auch in anderen Kategorien liegen die rheinischen Solisten auf Platz eins: Nirgendwo ist man so zufrieden mit dem eigenen Look als hier und im bundesweiten Vergleich denken hier viele Single-Männer überdurchschnittlich viel – immerhin 70 Prozent – an Sex.

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